Was tun wo Worte fehlen? – Systemisches Denken in der Heilpädagogik

S97/19


Bewohner/innen, Besucher/innen von Tagesstätten und Beschäftigte in der WfbM, die sich nur schwer mit Worten ausdrücken können, geben uns Rätsel auf. Sie zeigen uns ihre Bedürfnisse über Gesten und Laute, vor allem aber durch ihre Reaktion auf unser Tun.

Wenn wir ihre Bedürfnisse, ihr Denken und Handeln zutreffend verstehen, können wir ihnen helfen, sich zu entwickeln.
Der Systemische Ansatz bringt hier etwas Neues: Durch Interventionen, die über die Sprache hinausgehen, entfalten sich Handlungsmöglichkeiten, die mit einem überschaubaren Aufwand große Wirkungen im pädagogischen Alltag bedeuten können.

Das Seminar führt in die systemische Denkweise ein. Die Teilnehmenden lernen, wie sie mit systemischen Interventionen leichter durch den Alltag in Wohnen, Tagesstätte und Werkstatt kommen.

Inhalte
• Grundlagen systemischer Arbeitsweisen
• Kreatives Denken: vom Problem zur Lösung
• Kontext und Veränderung
• Lösungsorientierung und Entwicklung

Methoden
Medienunterstützter Kurzvortrag, Erfahrungsaustausch, Gruppenarbeit, systematische Fallberatungen


Zielgruppe
Fachkräfte aus WfbM und Wohneinrichtungen und anderen Einrichtungen und Diensten der Behindertenhilfe
Leitung
Claus Dünwald, Dipl.-Psychologe, Systemischer Berater und Supervisor (DGSF)
Termine
16.09. – 17.09.2019
Ort
Mainz, Haus der Begegnung
Kosten
€ 295,- (ohne Übernachtung und Verpflegung)
e_mail
info@lebenshilfe-rlp.de


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