Unfähig oder faul? – Beschäftigte mit funktionalen Leistungsstörungen des Gehirns verstehen und angemessen fördern

S96/19


„Man sieht ihm seine Behinderung ja nicht an!“ ist ein Ausruf von Fachkräften, die mit Menschen mit Leistungsstörungen des Gehirns zusammen arbeiten, die aber nur wenig beeinträchtigt scheinen.
Sie stehen vor einem Rätsel: Sie sehen einen vorwiegend jungen Beschäftigten oder eine Beschäftigte mit vollständig ausgebildeten Körperstrukturen und Körperfunktionen. Aber wenn Sie einen Auftrag erteilen, macht er oder sie nicht das, was er/sie soll.
In vielen Fällen ist ein sogenanntes „Frontalhirnsyndrom“ die Ursache.

Inhalte
In dieser Fortbildung erhalten Sie Hintergrundinformationen zu diesem Behinderungsbild und erfahren, was Sie tun können, um Beschäftigte, die davon betroffen sind, gut zu unterstützen. Dafür sind einfach anzuwendende, aber ungewöhnliche Maßnahmen erforderlich.
In dieser praxisorientierten Fortbildung lernen Sie, wie Sie erkennen können, ob jemand etwas nicht kann oder nicht will. Sie füllen ihren „Handwerkskoffer“ für die Betreuung von scheinbar nur leicht behinderten Beschäftigten.

Methoden
Medienunterstützter Kurzvortrag, Erfahrungsaustausch, Gruppenarbeit, systematische Fallberatungen


Zielgruppe
Fachkräfte aus WfbM und Wohneinrichtungen und anderen Einrichtungen und Diensten der Behindertenhilfe
Leitung
Claus Dünwald, Dipl.-Psychologe, Systemischer Berater und Supervisor (DGSF)
Termine
03.06. – 04.06.2019
Ort
Mainz, Haus der Begegnung
Kosten
€ 295,- (ohne Übernachtung und Verpflegung)
e_mail
info@lebenshilfe-rlp.de


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