Psychose und Sucht

S95/18


Mehr als die Hälfte aller Menschen mit geistiger Behinderung gelten auch als „verhaltensauffällig“. Sie können Mitarbeiter/innen an ihre Grenzen bringen. In manchen Situationen fällt es auch erfahrenen Fachkräften schwer, einfühlsam und unterstützend zu bleiben. Verstehen die Mitarbeiter/innen das herausfordernde Verhalten jedoch als „verschlüsselte Botschaft“, ergeben sich neue Möglichkeiten auch schwierige Situationen konstruktiv zu verändern.

Die Teilnehmenden haben in dieser praxisorientierten Fortbildung die Möglichkeit, Situationen aus ihrem Arbeitsalltag intensiv zu besprechen. Anhand von systematischen Fallanalysen werden neue Ansatzpunkte für festgefahrene Situationen gefunden. Der Schwerpunkt der Fortbildung liegt auf dem Personenkreis der Menschen mit geistiger Behinderung.

Inhalte
• Annahmen über das Verhalten
• Botschaften hinter auffälligem Verhalten: Was möchten Menschen mit Handicap uns mit ihrem Verhalten mitteilen?
• Verhaltens- und Erlebensbeschreibungen
• Von der Beobachtung zur Handlung
• Das 9-Punkte-Problem
• Hilfreiche Ansätze in (scheinbar) ausweglosen Situationen

Methoden
Medienunterstützter Kurzvortrag, Verhaltensanalysen anhand von Filmausschnitten, Erfahrungsaustausch, systematische Fallberatungen


Zielgruppe
Fachkräfte aus WfbM und Wohneinrichtungen und anderen Einrichtungen und Diensten der Behindertenhilfe
Leitung
Claus Dünwald, Diplom-Psychologe, Systemischer Berater und Supervisor (DGSF)
Termine
22.10. – 23.10.2018
Ort
Mainz, Haus der Begegnung
Kosten
€ 295,- (ohne Übernachtung und Verpflegung)
e_mail
info@lebenshilfe-rlp.de
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