Gewalt und Gewaltprävention

S92/18


Jeder Blick in die Nachrichten zeigt, dass zwischenmenschliche Gewalt in allen Lebensbereichen stattfindet.
Auch Einrichtungen und Dienste der Behindertenhilfe sind davon betroffen. Besondere Aspekte können in diesem Kontext die Gewaltgeschehen begünstigen: individuelle Faktoren der Klienten, wie z.B. ein hohes Stresslevel oder Störungen der Impulskontrolle und institutionelle Faktoren wie z.B. das enge Zusammenleben in nicht selbst gewählten Gruppen, wirken hier unheilvoll zusammen.
Im Seminar werden grundlegende Modelle zur Entstehung von Gewalt vorgestellt. Dabei wird auch betrachtet, wie Gewalt sich strukturell verfestigen und schädigend wirken kann.
Notwendige Strukturen zum Eigenschutz und zur Reduktion von Überforderung werden diskutiert. In Fallbesprechungen besteht die Gelegenheit, Praxisbezug zum konkreten Arbeitsalltag herzustellen und gemeinsam Lösungsansätze herauszuarbeiten.

Ihr Nutzen
Sie reflektieren institutionelle Faktoren zur Entstehung von Gewalt
Sie lernen grundlegende Aggressionstheorien und psychologische Modelle zum Verständnis von Impulsdruchbrüchen kennen
Sie lernen rechtliche Grundlagen im Kontext von Gewalt kennen
Ihre Handlungskompetenz wird gestärkt, so dass Sie in Krisensituationen mit größerer Sicherheit deeskalierend agieren können
Durch die Bearbeitung von Praxisfällen in moderierten Fallbesprechungen wird der Transfer in die Praxis erleichtert.

Methoden
Impulsreferate
Videos
Fallbesprechungen
Diskussion im Plenum
Kollegiale Beratung



Kooperationsveranstaltung der Landesverbände Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz
Zielgruppe
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Einrichtungen und ambulanten Diensten der Behindertenhilfe
Leitung
Rainer Scheuer, Diplom-Psychologe, Psych. Psychotherapeut
Termine
23.04. – 24.04.2018
Ort
Mainz, Haus der Begegnung
Kosten
€ 295,-- (ohne Übernachtung und Verpflegung)
e_mail
info@lebenshilfe-rlp.de
TeilnahmebedingungenBesondere HinweiseOnline AnmeldenDownload Anmeldeformular