Freiheitsentziehende Maßnahmen bei Menschen mit einer Intelligenzminderung

S91/19


  • Mitarbeiter/innen aller Berufsgruppen in der Behindertenhilfe sehen sich in ihrem Arbeitsalltag häufig mit selbstgefährdenden Verhaltensweisen von Menschen mit einer Intelligenzminderung konfrontiert.
  • In gravierenden Fällen reicht dabei ein rein pädagogischer Ansatz zur Beeinflussung der herausfordernden Verhaltensweisen nicht mehr aus, so dass als letztes mögliches Mittel freiheitsentziehende Maßnahmen beantragt und angewendet werden, um die Klienten vor Schaden zu schützen.
  • Der Einsatz dieser Maßnahmen erfordert neben der Kenntnis der rechtlichen Rahmenbedingungen eine intensive und kontinuierliche pädagogische Reflexion im Team, um für die Betroffenen trotz der massiven Einschränkungen weiterhin Erfahrungen der Selbstbestimmung zu ermöglichen und sie so wieder aus der Krise herausbegleiten zu können.
  • Ihr Nutzen
  • • Sie lernen die grundlegenden rechtlichen Aspekte zum Thema freiheitsentziehende Maßnahmen kennen
  • • Sie erhalten ein vertieftes Verständnis für die Entstehung und Aufrechterhaltung von selbstschädigenden Verhaltensweisen
  • • Sie reflektieren die Beziehungsgestaltung beim Einsatz freiheitsentziehender Maßnahmen
  • • Gemeinsam diskutieren wir Wege zur Reduktion von freiheitsentziehenden Maßnahmen
  • • Durch die Bearbeitung von Praxisfällen in moderierten Fallbesprechungen wird der Transfer in die Praxis erleichtert.
  • Methoden
  • • Impulsreferate
  • • Videos
  • • Fallbesprechungen
  • • Diskussion im Plenum
  • • Kollegiale Beratung

Zielgruppe
Mitarbeiter/innen in allen Einrichtungen und Diensten der Behindertenhilfe
Leitung
Rainer Scheuer, Diplom-Psychologe, Psych. Psychotherapeut
Termine
27.03. – 28.03.2019
Ort
Mainz, Haus der Begegnung
Kosten
€ 295,- (ohne Übernachtung und Verpflegung)

Kooperationsveranstaltung der Landesverbände Bayern und Rheinland-Pfalz der Lebenshilfe


Hinweise zum Datenschutz

TeilnahmebedingungenBesondere HinweiseOnline AnmeldenDownload Anmeldeformular