Die Person im Mittelpunkt – Personenzentrierung als Haltung

S62/18


Die Begleitung von Menschen mit eingeschränkter Autonomie stellt hohe Anforderungen an das Einfühlungsvermögen und die Kreativität der Fachkräfte. Ihr Auftrag ist es, gemeinsam mit den Menschen Perspektiven für deren Entwicklung und Lebensqualität zu finden.

Die Personenzentrierung als Haltung in der Behindertenhilfe ist nicht prinzipiell neu. Wer die Selbstbestimmung von Menschen ernst nimmt, muss auch eine personenzentrierte Begleitung umsetzen. Im neuen Bundesteilhabegesetz wird betont, das Rehabilitationspläne individuell sind und somit auch nur unter kontinuierlicher Einbeziehung der betroffenen Person erstellt werden können.

Wie kann das gehen? Wie kann man mit Menschen, die zum Teil nicht gelernt haben zu wissen, was sie möchten und was ihnen gut tut, herausfinden, wo der Weg hingeht? Wie kann man die Einfluss- und Machtfaktoren in Einrichtungen, die Individualität ggf. ungerechtfertigt einengt, wahrnehmen und reduzieren?

Im Seminar werden verschiedenen Möglichkeiten vorgestellt, wie Mitarbeiter/innen in der Behindertenhilfe eine Personenzentriete Haltung entwickeln können. Es wird analysiert, wie der Alltag in Organisationen gestaltet und begrenzt wird. Es werden Methoden und Werkzeuge erprobt, die Personen dabei helfen können, ihre eigenen Stärken und Wünsche kennen zu lernen.

Die verschiedenen Methoden werden unmittelbar mit den Teilnehmer/ innen angewandt. Die Bereitschaft und die Freude am Ausprobieren werden vorausgesetzt.


Zielgruppe
Mitarbeite/innen aus Einrichtungen und Diensten der Behindertenhilfe
Leitung
Gabriele Fischer-Mania
Diplom Sozialpädagogin, Supervisorin (DGSv)
Termine
29.10. – 30.10.2018
Ort
Mainz, Haus der Begegnung
Kosten
€ 295,- (ohne Übernachtung und Verpflegung)
e_mail
info@lebenshilfe-rlp.de


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