Was bringt das neue Bundesteilhabegesetz?

S44/18


Ende des Jahres 2016 ist das neue Bundesteilhabegesetz (BTHG) in Kraft getreten. Es bringt neue Chancen, aber auch Risiken für Menschen mit Behinderung mit sich:
• Mehr Individuelle Teilhabe
• Herauslösung aus der Fürsorge-Systematik
• Leistungen aus einer Hand
• Keine neue Ausgabendynamik
So lauten die hehren, teils widersprüchlichen Ziele des Gesetzes.

Für die Lebenshilfe ist in der bevorstehenden Umsetzung in Rheinland-Pfalz zweierlei wichtig:
1. Als Interessenverband müssen wir Menschen mit Behinderung und ihre Familien in den Bedarfsfeststellungsverfahren gut beraten. Dazu müssen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Beratungsaufgaben wahrnehmen, gut über die Verfahrensschritte und -inhalte und über die Rechte Anspruchsberechtigter Bescheid wissen.
2. Als Leistungserbringer müssen wir Leistungen zur Teilhabe neu beschreiben, kalkulieren und verhandeln. Dazu ist es wichtig, das neue Vertragsrecht zu kennen.

Auf beide Aspekte bezieht sich unser Seminar. Es richtet sich daher sowohl an Beratungskräfte als auch an leitende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Wir gehen u.a. folgenden Fragen nach:
• Was ändert sich für Menschen mit Behinderung, ihre Eltern und Angehörigen?
• Was ändert sich für Dienste und Einrichtungen?
• Wie können wir uns als Beratende und Lobbyisten vor Ort aufstellen?

Außerdem geht es um die rechtlichen Themen:
• Leistungsberechtigter Personenkreis
• Leistungen der Eingliederungshilfe
• Teilhabeplan- bzw. Gesamtplanverfahren
• Leistung- und Vergütungsrecht


Zielgruppe
Fachkräfte mit Leitungs- und/oder Beratungsaufgaben
Leitung
Matthias Mandos, Landesgeschäftsführer der Lebenshilfe RheinlandPfalz,
Ingo Pezina, Landesgeschäftsführer der Lebenshilfe Baden-Württember
Termine
05.03.2018
Ort
Mainz, Haus der Begegnung
Kosten
€ 95,- (inkl. Imbiss)
e_mail
info@lebenshilfe-rlp.de
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