Recht auf Risiko?! Selbstschädigendes Verhalten von Klient/innen im selbstbestimmten Wohnen

„Das Spannungsverhältnis von Selbstbestimmung und Fürsorge ist fundamental für jede freiheitliche Pädagogik“ (Dieter Katzenbach)

S25/17


Diese Ambivalenz im konkreten pädagogischen Handeln aushalten zu können stellt Mitarbeiter/innen im selbstbestimmten Wohnen oft vor große Herausforderungen. Selbstschädigende Verhaltensweisen der Klienten, wie z.B. Drogenkonsum oder Messi-Syndrom konfrontieren die Betreuungs- und Assistenzsysteme mit der Frage nach den Grenzen der Selbstbestimmung.
Wo beginnt die Notwendigkeit zur Intervention, wo fallen wir reflexhaft unter dem Paradigma der Fürsorge in Strukturen scheinbar überwundener Fremdbestimmung zurück? Im zweitägigen Seminar sollen diese und andere Fragen in einem gemeinsamen Diskussionsprozess anhand konkreter Fallbeispiele ausgelotet werden.
Ziel des Seminars ist es, die Teilnehmer/innen im Aushalten der Ambivalenz zu bestärken und durch den gemeinsamen Austausch mehr Sicherheit im Umgang mit der Fragestellung zu gewinnen.



Modul 4 der Seminarreihe „Assistenz beim Wohnen“
Kooperationsveranstaltung der Landesverbände Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz der Lebenshilfe
Zielgruppe
Mitarbeiter/innen in ambulant betreuten Wohnformen und/oder anderer wohnbezogener Dienste
Leitung
Rainer Scheuer, Diplom-Psychologe, Psych. Psychotherapeut
Termine
14.11.-15.11.2017
Ort
Ludwigshafen, Heinrich-Pesch-Haus
Kosten
€ 328,- (mit Tagesverpflegung)
€ 400,- (mit Übernachtung und Verpflegung)
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