Aktuelles


   
Kunstwerke von Menschen mit geistiger Behinderung im Arp Museum


Remagen/Bahnhof Rolandseck: Am 21.08.2016 hat die Lebenshilfe Rheinland-Pfalz im und in Kooperation mit dem Arp Museum eine beeindruckende Ausstellung eröffnet. Die Ausstellung »Andere Wirklichkeiten« zeigt Kunstwerke von 51 Künstlerinnen und Künstlern aus sechs Ateliers der Lebenshilfen in Rheinland-Pfalz und dem Kloster Ebernach in Cochem. Anhand ausgewählter Werke gibt die Ausstellung Einblicke in das künstlerische Schaffen von Menschen, die einen unverbildeten Zugang zur Kunst haben und ihre Kreativität frei zum Ausdruck bringen.

Kurt Donarski, Vorstandsmitglied des Landesverbandes der Lebenshilfe Rheinland-Pfalz äußert sich wie folgt zu dieser erstmaligen Kooperation mit dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck: »Ziel der Lebenshilfe Rheinland-Pfalz ist es, die Wahrnehmung für die Kunst von Menschen mit Behinderung zu schärfen und in renommierten Kunstmuseen zugänglich zu machen. Diese Künstler gehören mit ihrer Kunst in die Mitte der Gesellschaft. Daher ist für uns die Kooperation mit dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck ein ganz besonderer Glücksgriff. Es ist nicht selbstverständlich so viel Aufgeschlossenheit und Engagement gegenüber dem Thema Inklusion vorzufinden. Die lange Vorbereitungszeit und die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten ob mit oder ohne Behinderung macht diese Ausstellung zu einem Vorzeigeprojekt.«

Nicht zufällig findet dieses Ausstellungsprojekt im großen Dada-Jubiläumsjahr 2016 statt, waren es doch die Dadaisten, die vor 100 Jahren gegen den etablierten Kunstbegriff und die Strukturen des Kunstsystems rebellierten.

Die Ausstellung wird noch bis zum 22. Januar gezeigt. In dem Zeitraum wird ein Begleitprogramm angeboten, u.a. mit Workshops, die von den beteiligten Ateliers gestaltet werden.

Den Flyer zur Ausstellung und dem Programm finden Sie hier: ReadSpeaker Vorlesen / PDF-Download   
   

Bundesteilhabegesetz: Lebenshilfe äußert massive Kritik


Anlässlich der Vorlage des Referentenentwurfs zum Bundesteilhabegesetz (BTHG) Ende April hat die Bundesvereinigung Lebenshilfe eine kritische Stellungnahme erarbeitet und dem BMAS übersandt. Der Landesverband hat die Stellungnahme der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler sowie den rheinland-pfälzischen Bundes- und Landtagsabgeordneten vorgelegt. Im Begleitschreiben wurde auf die größten Sorgen hingewiesen. Landesgeschäftsführer Matthias Mandos trägt in Gremien und Gesprächen immer wieder massive Kritik an dem Entwurf vor.

"Es geht um das Schicksal von Menschen mit Behinderung für die nächsten Jahrzehnte.“ – so die Vorsitzende das Landesverbandes, Barbara Jesse.
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   LV-Aktuell 1/2016  ReadSpeaker Vorlesen / PDF-Download   
   Info-Dienst 1/2016  ReadSpeaker Vorlesen / PDF-Download   
    Fortbildung 2016
Das neue Programmheft ist da und kann bei uns bestellt werden: 06131/936600
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Zentrum für Leichte Sprache:

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